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Sanddorn

(Hippophae rhamnoides)

III — V Home Flussschotter, Heißländen
1 — 3 m indigen NE/EN
beblättert, mit Früchten
Synonyme: Elaeagnus rhamnoides, Rhamnoides hippophae. Nanophanerophyt, coll-sa. Die Äste sind rotbraun beschuppt. Die an Vitamin C reichen Früchte sind genießbar. Die Pionierpflanze wird oft zu Böschungsbefestigung gepflanzt (Lit). Die wenig dornige Unterart Hippophae rhamnoides fluviatilis ist im alpinen Naturraum und im pannonischen Raum stark gefährdet, in den anderen Naturräumen vom Aussterben bedroht oder bereits ausgestorben. Die stark dornige Unterart Hippophae rhamnoides ssp. rhamnoides ist bei uns überall neophytisch und vielleicht eingebürgert (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW. Aufnahme: 01.09.2016 Pucking
 
Hippophae rhamnoides
Der Sanddorn (Hippophae rhamnoides) ist ein dorniger Strauch, der entlang der Traun vielfach angebaut wurde. Er ist ein lichtbedürftiges Pioniergehölz und gedeiht gut auf schottrigen Böden, wie sie auch in unseren Auen vorkommen können. Die wechselständigen Laubblätter sind schmal länglich und silbrig bereift. Die orangefarbenen Früchte sind essbar und reich an Vitamin C.
 
Hippophae rhamnoides
 
 
Hippophae rhamnoides
20.02.2014 Pucking
 
Gebüsch
15.08.2002 Traun

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1876

"468. H. rhamnoides. L. sp. (Osyris rham. Scop. Gemeiner S., rother Schlehendorn, Weidendorn.)
Strauch 4 — 16' hoch, aufrecht oder umherkriechend, sperrig, vielästig, Aeste verzweigt, Zweige kahl, oberwärts schuppig-punktirt, in einen geraden Dorn auslaufend. Blätter schmallineallanzettlich, stumpf, in den unmerklichen Blattstiel zugeschmälert, ganzrandig, oberseits kahl, schwärzlich grün glänzend, silberig - punktirt, unterseits silberweiss und zerstreut rostroth, kleiig. Blüthen in den Winkeln schuppiger Deckblätter ährenförmig, vor den Blättern sich entwickelnd, Blattknospen, Deckblätter und Aussenseite des Perigons von abfälligen Schüppchen rostbraun. Beeren oval, orange- bis mennigroth, sauer schmeckend, aber unschädlich.
April — Mai


Auf sandigen Fluss- und Bachufern; auf Kiesbänken der Donau unterhalb Passau; am Donaustrande bei Plesching nächst Linz und zu Steyregg unter Weidengebüsch und stellenweise in Auen unterhalb Ens. An Mühlbächen bei Kleinmünchen. In Traunauen zwischen Wels und Lambach. Auf Inninseln bei Reichersberg. In Auen des Salzkammergutes. Wird auch in Hecken gepflanzt, z. B. am Freinberge bei Linz u. s. w."

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, II. Band (Seite 398), Linz 1876, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger der bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 01.05.2026

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